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Kategorie: Lehrstuhl

Latein ging nicht mit dem Römischen Reich unter, sondern blieb auch noch in dem Jahrtausend danach das wichtigste Kommunikationsmedium der Literatur und der Wissenschaft im Abendland (Mittellatein). Die vermeintlich «tote Sprache» überlebte sogar das Mittelalter und behauptete sich bis in die Neuzeit hinein (Neulatein). Wir beschäftigen uns mit diesem gewaltigen Erbe und seinen Medien in Form von Handschriften und Drucken. Das Fach Mittellatein und Neulatein ist somit Sprach- und Literaturwissenschaft, aber zugleich auch Medien- und Kulturwissenschaft. Es steht im Zentrum der philologischen und historischen Studien über die westliche Kultur seit etwa 500 n.Chr. und ist stark international und interdisziplinär ausgerichtet.

Kategorie: Aktuelles, Lehrstuhl, Neuerscheinung

Die Synodalpredigt von Jan Hus "Diliges Dominum Deum" Diese Publikation setzt sich mit der bedeutenden Predigt Diliges Dominum Deum des Böhmischen Gelehrten, Predigers und Reformators Jan Hus (+1415) auseinander. Die Predigt, die auf der Prager Synode am 19. Oktober 1405 gehalten wurde, ist eines d...

Kategorie: Aktuelles

Das Epos ist jene Gattung, die wie kaum eine andere sowohl Garant der literarischen Kontinuität über die Jahrhundert als auch die Werkstatt grundlegender Neuerungen in Stil, Stoff und Ausrichtung gewesen ist. Die Tagung setzt sich zum Ziel, das epische Erbe der Latinität von der Spätantike bis zur Renaissance in ihrer Mannigfaltigkeit und Entwicklung zu behandeln. Like scarcely any other genre, the epic has been a guarantor of literary continuity over the centuries as well as a workshop for fundamental innovations in style, matter, and trends. The aim of the conference is to treat the legacy of the Latin epic from Late Antiquity to the Renaissance in its variety and development.

Kategorie: Aktuelles, Lehrstuhl

Das ETI-Programm („Emerging Talents Initiative“) unterstützt herausragende Nachwuchskräfte, wissenschaftlich eigenständig zu werden und sich in der Forschungswelt zu etablieren. Der an unserem Lehrstuhl forschende Gastwissenschaftler Dr. Jeremy Thompson (Chicago), ehemaliger Humboldt-Stipendiat in Erlangen, wird mit einem ETI-Stipendium der FAU ausgezeichnet und wird sich in den nächsten Monaten der literarischen und naturwissenschaftlichen Kultur des lateinischen Frühmittelalters widmen.

Kategorie: Aktuelles, Lehrstuhl

Die Schöpfung der Welt, die Sieben Weltwunder, aber auch den Ringkampf und die Geburtshilfe: Die Universitätsbibliothek in Erlangen beherbergt eine Handschrift, welche eine Enzyklopädie in über 300 Bildern enthält (Erlangen, Universitätsbibliothek Ms. B 200). Diese wurde um 1525 in Bayern in einer Werkstatt geschaffen, in der auch eine zweite Handschrift (heute in Krakau) produziert wurde. Beide Manuskripte spiegeln die Interessen eines gebildeten Laienpublikums wieder, das die Welt im Bild erkundet – eine Welt, die in jenen Jahrzehnten durch den von den beiden Handschriften abgebildeten neuen Kontinent, Amerika, größer geworden war.