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Varia

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2020

Neuerscheinung

Stephanie Plass, A Scholar and His Saints : Examining the Art of Hagiographical Writing of Gerald of Wales.

Der Gelehrte und seine Heiligen : Hagiographische Schreibtechniken, analysiert anhand der Schriften des Gerald von Wales

Das Leben des Giraldus Cambrensis / Gerald of Wales (c.1146 – c.1223) war äußerst abwechslungsreich: aufgewachsen im normannisch-walisischen Teil von Wales studierte er später in Paris, arbeitete für die Könige von England und versuchte – vergeblich – die Karriereleiter in der Kirche zu erklimmen. Er reiste viel und weit, traf viele mächtige und einflussreiche Persönlichkeiten und er schrieb Bücher, in denen wir heute mehr als eine (amüsante) Anekdote über sein Umfeld lesen können. Bis zum heutigen Tag wurden die Werke des Gerald von Wales unterschiedlich intensiv aufgearbeitet: während seine ethnographischen und historiographischen Werke intensiv erforscht wurden, sind die hagiographischen Schriften dieses Autors lange Zeit vernachlässigt worden. Dies verwundert, denn sein Talent als Hagiograph wurde schon vor langer Zeit erkannt.

Da sich die Forschung bislang vornehmlich auf einzelne Viten fokussierte, fehlte eine Gesamtinterpretation der hagiographischen Werke des Gerald von Wales. Dieses Forschungsdesiderat wurde mit der vorliegenden Arbeit geschlossen. Die Dissertation orientiert sich dabei an zwei Hauptfragen: Auf welche Art und Weise repräsentiert Gerald von Wales einen bestimmten Heiligen? Warum entschloss er sich für diese Art der Repräsentation bzw. zog sie einer anderen Möglichkeit vor?

Die Untersuchung zeigt, wie Hagiographie zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert von Autoren und Auftraggebern gesehen und für welche Zwecke sie verwendet wurde.

Hier finden Sie das komplette Buch als pdf-Datei.

Hier gelangen Sie zu OPUS FAU.

2019

Neuerscheinung

Dr. Jeremy Thompson (Humboldt-Stipendiat der FAU), Servatus Lupus abbas Ferrariensis. Opuscula de praedestinatione, cura et studio Jeremy Thompson (Corpus Christianorum. Continuatio Medieavalis 289B), Turnhout 2019.

2014

Neuerscheinung

Andrea Beck / Andreas Berndt (Hg.), Sakralität und Sakralisierung. Perspektiven des Heiligen (Beiträge zur Hagiographie 13), Stuttgart 2013.

Weitere Informationen: http://www.steiner-verlag.de/titel/59816.html

50 Jahre Mittellatein in ErlangenJubiläumsfeier am 7. Mai 2014

Erlangen, Orangerie, Mittwoch, 7. Mai 2014, 17.00-19.00Prof. Dr. Renate Wittern-Sterzel, Altprorektorin
Grußwort der Universitätsleitung
Prof. Dr. Rainer Trinczek, Dekan
Grußwort der Philosophischen Fakultät
Prof. Dr. Michele C. Ferrari
Grußwort der Erlanger Mittellateiner

Dr. Stefan Weber
Fidelis Rotulae (Prof. Dr. Fidel Rädle)
Prosimetrum chronicale

Vokalensemble anDante, Erlangen
Zoltan Kodály (1882-1967)
Cohors generosa

Prof. Dr. Michele C. Ferrari
Laudatio auf Prof. Dr. José Martínez Gázquez
Prof. Dr. Rainer Trinczek, Dekan der Philosophischen Fakultät
Prof. Dr. Edwin Keiner für den Promotionsausschuss
Überreichung der Ehrenpromotionsurkunde an Prof. Dr. José Martínez Gázquez
Dankeswort des Geehrten

Vokalensemble anDante
Orlando di Lasso (1532-1594)
Tityre, tu patulae (1560)

Prof. Dr. Michele C. Ferrari
Vorstellung des Referenten
Prof. Dr. Jan Ziolkowski (Dumbarton Oaks)
Die Brüder Grimm und die Geburt der Mittellateinischen Philologie
Festvortrag (in englischer Sprache)

Vokalensemble anDante
Orlando di Lasso (1532-1594)
Ad primum morsum (1560)

Berichte

grupsderecerca.uab.cat

Teleprensa.es

Noticias de Almería

Bilder

Feier 50 Jahre Mittellatein in Erlangen (14. Januar 2014) in Kreis der Studierenden und Mitarbeiter

2013

Bücher von Paul Klopsch für die Mittellateinische Bibliothek

Die Töchter des 2012 verstorbenen ehemaligen Lehrstuhlinhabers Prof. Dr. Paul Klopsch stifteten im Februrar 2013 großzügig zahlreiche Bände aus dessen Bibliothek für die Mittellateinische Bibliothek. Ihnen sei hierfür herzlich gedankt.

2012

Prof. Ferrari im Beirat des Projekts „Vulgata deutsch“Prof. Dr. Michele C. Ferrari (Mittelatein und Neulatein) ist in den Internationalen Wissenschaftlichen Beirat des Projektes „Vulgata deutsch“ gewählt worden. Das von der Theologischen Hochschule Chur initiierte Projekt setzt sich zum Ziel, die erste vollständige deutsche Übersetzung des lateinischen Textes der Bibel vorzulegen, wie er zwischen der Spätantiken und der Frühen Neuzeit gelesen und kommentiert wurde (www.projekt-vulgata.ch). Das monumentale Projekt, an dem sich Ferrari auch als Übersetzer beteiligt, wird in der Sammlung Tusculum des Akademie Verlages in Berlin ab 2014 erscheinen.

Prof. Ferrari ab sofort Prüfer im Teilgebiet Latein, Erste Staatsprüfung für ein LehramtDas Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat Herrn Prof. Dr. Michele C. Ferrari ab sofort zum Prüfer im Teilgebiet Latein, Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen, ernannt (schriftliche Prüfungsarbeiten, mündliche Prüfungen und schriftliche Hausarbeiten).

Luise-Prell-Preis für Andrea BeckDer Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit gratuliert herzlich Frau Andrea Beck M.A., deren mittellateinische Abschlussarbeit mit dem diesjährigen Luise-Prell-Preis ausgezeichnet wird.

2011

Prof. Ferrari in der MBK-Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Prof. Dr. Michele C. Ferrari (Mittellatein und Neulatein) ist durch die Bayerische Akademie der Wissenschaften zum Mitglied der Kommission für die Herausgabe der Mittelalterlichen Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz gewählt worden. Die Kommission betreut die Edition der historischen Verzeichnisse von Büchern im deutschsprachigen Bereich bis 1500, wovon bisher vier Bände veröffentlicht wurden.

2010

Neues Buch für die Mittellateinische Bibliothek

Dr. Hermann Memmel spendete unserer Bibliothek den Druck „Dionysii Halicarnassei Scripta Quae Extant Omnia“ (Hanau 1615)

2008

Ein wertvolles Buch für die Mittellateinische BibliothekDank einer Spende des Universitätsbundes konnten die ANTIQUITATES FULDENSES aus dem Jahre 1612 für die Mittellateinische Bibliothek erworben werden. Es handelt sich um eine seltene Publikation zur Geschichte der berühmten Abtei Fulda im Mittelalter, die einen hohen Quellenwert besitzt. Mehrere der darin veröffentlichten Texte wären nämlich ohne dieses Buch unwiederbringlich verloren: der Jesuit Christoph Brouwer (1559-1617), der die Sammlung herausgab, konnte auf die Bestände der Klosterbibliothek zurückgreifen, bevor sie in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges unterging. Am Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit werden zur Zeit mehrere Projekte über die lateinische Literatur aus dem Kloster Fulda betreut.

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Präsentation Antiquitates Fuldenses1

Themenabend «Latein heute» am 27. Oktober 2008

Anläßlich einer im Rahmen eines Thementages «Imperium Romanum» ausgestrahlten Fernsehsendung, für die alle Moderations- und Beitragstexte in lateinischer Sprache verfaßt wurden (mit deutschen Untertiteln), boten wir Interessierten die Möglichkeit, ein solches Ereignis ca. 40 Minuten lang mitzuverfolgen. Die Zuschauer der Veranstaltung erhielten Antworten auf Fragen wie «Qui Barracus Obama Ciceroni comparari potest?» oder «Quo nomine Latino Vaticani „Hubschrauberlandeplatz“ appellant?» (Was hat Barrack Obama mit Cicero zu tun? Wie heißt der Hubschrauberlandeplatz im Vatikan auf Latein?).